ZECHE ZOLLVEREIN - MYTHOS UND MODERNE
Zollverein ist heute wohl das bedeutendste Baudenkmal der großtechnischen Kohlewirtschaft. 400.000 Besucher im Jahr flanieren im Schatten des Förderturms, hinein ins Kesselhaus, das heute Designzentrum ist. Die Zeche Zollverein steht für Geschichte und Aufbruch. Schon bald nach ihrem Bau 1932 galt Zollverein als die schönste Zeche der Welt. Ihre Architektur setzt Maßstäbe, die noch heute jeden Betrachter in den Bann ziehen. Seit ihrer Stilllegung 1986 gilt sie als weltweit einmalige Kathedrale der Industriekultur, die die Vereinten Nationen 2001 zum UNESCO Weltkulturerbe erhob. Die Zeche Zollverein steht für Innovation und ist Treffpunkt für Design, Kultur und Wirtschaft
April - Oktober tägl. 10.00 - 19.00 Uhr
November - März tägl. 10.00 - 17.00 Uhr (Freitag 19.00 Uhr)
VILLA HÜGEL - KUNST UND KRUPP
Das imposanteste Einfamilienhaus der Stadt, wie eine Burg für die Ewigkeit: die Villa Hügel, 1873 fertig gestellt und einst Krupp-Residenz, ist heute Ort großer Ausstellungen. Mit ihren 269 Räumen und 8.100 qm Wohn- und Nutzfläche, herrlich gelegen inmitten des etwa 28 Hektar großen und wunderschönen Hügel Parks, beherbergt die Villa Hügel heute die Kulturstiftung Ruhr. Im einstigen Hauptwohngebäude finden seit 1953 große, überregionale Kunstausstellungen statt. Historische Wohnräume, der weitläufige, gepflegte Park und die Ausstellung über die Familie Krupp: Die Villa Hügel ist immer einen Besuch wert.
Hügel Park täglich 8.00 Uhr - 20.00 Uhr
Villa Hügel Di. - So. 10.00 Uhr - 18.00 Uhr
INTERNATIONALER WEIHNACHTSMARKT ESSEN
Der Internationale Weihnachtsmarkt Essen ist mit seinen rund 250 Ständen einer der größten und schönsten in Deutschland. Mit tausendundeiner Geschenkidee sowie kulinarischen Spezialitäten aus aller Herren Länder macht der Internationale Weihnachtsmarkt Essen seinem Namen alle Ehre.
ESSENER LICHTWOCHEN
Parallel zum Weihnachtsmarkt finden in der gesamten Essener Innenstadt die Lichterwochen statt. In der gesamten Innenstadt sind Lichtbilder installiert. Am 3. Dezember 1950 beginnt die Tradiotion der Essener Lichtwochen. Beleuchtete Tannen, Sterne, Glocken und Lichtgirlanden schmücken die Essener Innenstadt. Einzelhandel und Werbegemeinschaft, als Initiatoren der Idee richten mit der funkelnden Lichterschau "den Spot" auf die Einkaufsstadt Essen.
MUSEUM FOLKWANG - KUNSTSAMMLUNG VON WELTRUF
Die Liste der hochkarätigen Kunstspektakel wächst stetig. Van Gogh, Gaugin und Cézanne locken die Kunstliebhaber der Welt zu Hunderttausenden ins Museum Folkwang nach Essen. Auch außerhalb dieser Großereignisse hat das Museum Beeindruckendes zu zeigen: Die Sammlung bietet eine nahezu vollständige Übersicht vor allem über die deutsche und französische Malerei und Skulptur des 19. und 20. Jahrhunderts. Einmalig ist auch die Fotografische Sammlung, die seit 1979 in das Museum integriert ist.
Di. - So. 10.00 Uhr - 18.00 Uhr
Fr. 10.00 Uhr - 24.00 Uhr
montags geschlossen
Wiedereröffnung nach Umbau am 30.01.2010
MARGARETHENHÖHE - ERSTE DEUTSCHE GARTENSTADT
Ein Stadtteil als architektonisches Gesamtkunstwerk: die Margarethenhöhe des Baumeisters Georg Metzendorf. Gegründet im Jahr 1906 und benannt nach ihrer Stifterin Margarethe Krupp, ist die Kruppsche Siedlung im gleichnamigen Stadtteil Margarethenhöhe ein Beispiel für idyllisches Wohnen. Die kleinen Häuser mit ihren geschwungenen Giebeln und Laubengängen, Erkern, Holzfensterläden und Natursteinsockeln prägen den sympathischen Gesamteindruck. Für einen Blick hinter die Fassaden wurde in der Stensstraße eine Museumswohnung eingerichtet. Der Markt mit dem Hotel Margarethenhöhe hinter Arkadengängen, ist ein architektonisches Juwel.
KETTWIGER UND LIMBECKER STRASSE
Essen, die Einkaufsstadt! Shopping, Straßenmaler, Straßencafés: ein Besuch in der Essener City lädt nicht nur zum Einkaufen, sondern auch zur Muße ein. Die Kettwiger Straße ist schon deshalb das Herz der Stadt, weil ihre große Einkaufsschneise vom Hauptbahnhof Richtung Dom und damit mitten in die Keimzelle des historischen Essen führt. Sie endet an der Marktkirche, wo die Limbecker Straße beginnt. Das Essener Glockenspiel am Haus des Juweliers Deiter auf der Kettwiger Straße erzählt von der Geschichte der Stadt. Jede Viertelstunde ertönt der Westminster-Schlag, jede volle Stunde lässt ein Bergmann mit dem Schlegel die Uhrzeit erklingen. Um 12, 16, 17 und 18.00 Uhr spielen 26 Bronzeglocken Volkslieder oder das Bergmannslied "Glückauf der Steiger kommt!"
Die Kettwiger Straße beginnt am Hauptbahnhof Essen.
An der Marktkirche beginnt links die Limbecker Straße.
BALDENEYSEE - MARITIMES VERGNÜGEN
Eine traumhafte Landschaft mit waldbedeckten Hügeln umgibt den im Süden der Stadt gelenene Baldeneysee. Der Stausee wird von Ausflüglern, Inline-Skatern und Wassersportlern gleichermaßen geschätzt und ist über die Grenzen Essens hinaus bekannt. Zahlreiche Lokale laden zum Ausgehen und Verweilen ein. Besonders entspannt erlebt man den Baldeneysee und seine schöne Umgebung auf einem der Schiffe der Weißen Flotte, die gemächlich über den See schippern. Wassersport ist in Essen ein großes Thema. Die Essener Segelwoche, die jährlich Anfang September stattfindet, bietet an zehn Tagen spannende Regatten sowie viel Aktion und Information: In dieser Art für Segler einmalig in Deutschland.
ALTE SYNAGOGE - JÜDISCHE GEDENKSTÄTTE
1913 wurde sie als "Neue Synagoge" von der jüdischen Gemeinschaft Essen eingeweiht, als größtes jüdisches Gotteshaus nördlich der Alpen. Das Haus ist von bemerkenswerter Dimension; die Innenräume von beeindruckender Größe und Schönheit. Die Dauerausstellung zeigt die Stationen jüdischen Lebens und dokumentiert die Verfolgung und den Widerstand in Essen zwischen 1933 und 1945. Wechselausstellungen ergänzen das Angebot. Die Alte Synagoge in der Essener Innenstadt ist heute nicht mehr nur Erinnerungsort, sondern vor allem kulturelles Begegnungszentrum.
Di. - So. 10.00 Uhr - 18.00 Uhr
montags geschlossen
DOM ZU ESSEN UND DOMSCHATZKAMMER
Wie ein Monument der Beständigkeit widersetzt sich der Essener Dom mitten in der geschäftigen Essener City dem Wandel, der sich ringsum vollzogen hat. Er beherbergt die über 1.000 Jhre alte Goldene Madonna, die älteste vollplastische Marienfigur des Abendlandes. Der Essener Dom steht direkt am Burgplatz, der die Keimzelle der Stadt Essen ist. Vom Burgplatz gelangt man auf den Domhof; von dort in die Domschatzkammer. Dort gibt es einen besonders wertvollen Kirchenschatz aus ottonischer Zeit zu bewundern: Prunkstücke wie das Goldene Schwert und die Kaiserkrone Ottos III. seiner Krönung im Jahre 983.
Sa., So., Di., Mi. u. Do. 7.00 - 19.00 Uhr
Mo. u. Fr. 10.00 - 19.00 Uhr
WERDEN - ÄLTESTER STADTTEIL ESSENS
1999 feierte Werden sein 1200-jähriges Jubiläum. Hier gründete 799 der friesische Missionar und spätere erste Bischof von Münster, Liudger, die Benediktinerabtei Werden. Über viele Jahrhunderte (bis zur Säkularisierung im Jahre 1803) gingen von Werden verschiedene Impulse für das kulturelle, politische und religiöse Leben des Landes aus. Die Basilika entstand 1256, ist Begräbnisstätte des heiligen Liudger und verfügt über eine Schatzkammer von großer kirchengeschichtlicher Bedeutung. Die Luciuskirche in Werden ist die älteste Pfarrkirche nördlich der Alpen. Besonders sehenswert sind auch die barocke Abtei mit der Folkwang Hochschule und die historische Altstadt. Der Stadtteil Werden liegt sehr idyllisch an der Ruhr; der Baldeneysee ist fußläufig erreichbar.
RWE TURM - ERSTES ÖKOLOGISCHES HOCHHAUS
Er prägt die Essener Skyline und ist inzwischen zum Wahrzeichen der Stadt geworden: Der RWE Turm, Zentrale des Konzerns. Das Hochhaus wure 1996 nach dem Entwurf des Architekten Christoph Ingenhoven fertiggestellt. Das transparente Aussehen des Turms ist gleichzeitig ökologisches Konzept: Die Fassade besteht aus verglasten Hüllen, zwischen denen Luft zirkuliert.
Von März - Oktober finden jeden dritten Samstag von 10.00 - 15.00 Uhr kostenlose Führungen mit Besuch der Aussichtsplattform in 120 Metern Höhe statt. Anmeldung unter Tel. 0800 070 37 00